GOLD TROPHY BAD SÄCKINGEN

April 10, 2017

Wer kann, der kommt. Das gilt für die Gold Trophy (XCO) in Bad Säckingen in ganz besonderer Weise. In allen ausgeschriebenen Cross Country-Rennen für Junioren, U 23- oder Elite-Fahrer gaben sich die internationalen Mountainbiker ein Stelldichein. “Wenn meine Jungs bei dieser Konkurrenz irgendwo um Platz 20 ins Ziel kommen, ist das super”, sagte Andrea Gutmann, Leiterin des Freiburger Pilsner Merida Teams, und lag am Ende mit dieser Einschätzung fast richtig.

In seinem ersten Jahr in der Elite startete der Breitnauer Heiko Hog auf dem anspruchsvollen Rundkurs siebenmal, wurde aber nach der 80-Prozent-Regelung nach vier Runden “aussortiert” und belegte am Ende den 36. Rang. Nur 29 Fahrer konnten beim scharfen Tempo des Siegers Matthias Flückinger (Radon Factory) mitgehen, selbst so renommierte Konkurrenten wie Manuel Fumic (Platz 7), Moritz Milatz (10) oder Christian Pfäffle (12) lagen deutlich zurück. "Für das erste Rennen in der Elite Klasse war das zu erwarten, habe aber bemerkt, dass es auf jeden Fall noch weiter nach vorne gehen kann", berichtete Hog.

Knapp 80 internationale Fahrer nahmen den Wettkampf in der Klasse U 23 über sechs harte Runden auf, nur 56 erreichten schließlich das Ziel. Bester seines Teams wurde Florian Reichle aus Leonberg der als 29. lediglich sechs Minuten Rückstand auf den Sieger Sebastian Carstensen (American Eagle) aufwies. “Ich freue mich total. Florian hat sein Potenzial abgerufen”, freute sich Andrea Gutmann. Neuzugang Lars Reiniger aus Rheinfelden kam als einer der Letzten aus der Startrunde und kämpfte sich, obwohl ein Überholen auf diesem Rundkurs nur schwer möglich ist, kontinuierlich nach vorn und wurde schließlich auf Rang 39 notiert. “Es war am Ende ein gutes Rennen für mich”, sagte Reiniger. Bereits in der Startphase riss beim Breitnauer Simon Gutmann die Kette, so dass er das Rennen aufgeben musste. "Ich war so fokusiert und mein Adrenalin war so hoch, dass ich einige Zeit brauchte um mich wieder zu beruhigen", so der enttäuschte 21-Jährige.

In der mit über 90 Junioren am stärksten besetzten Gruppe UCI Junior World Series bewies der Mehrstetter Raphael Lange Stehvermögen. Nach explosivem Start, in dem der 17-Jährige schon etliche Plätze gutmachen konnte, fuhr er ein kontinuierlich gutes Rennen mit einem kleinen Tief Ende der vierten Runde. Bis dahin hatte sich Lange auf Rang 21 vorgearbeitet, überquerte aber letztlich als 26. die Ziellinie. “Es geht sicherlich besser. Aber es geht aufwärts”, kommentierte er. Sein Teamkamerad Luca Gierke aus Grafenberg war hingegen mit seinem 46. Platz nicht ganz zufrieden. "Habe heute einfach nicht den richtigen Rhythmus gefunden", so Girke. Auf Rang 47 folgte schließlich bei seinem ersten internationalen Auftritt in der Kategorie U19 der Offenburger Jakob Niemeyer. 

 

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