UCI SANKT INGBERT / UCI SWISSBIKE GRÄNICHEN

June 14, 2017



Es ist wohl eher selten, dass ein Mountainbike-Rennstall bei einer Veranstaltung gleich alle vier angebotenen Rennen besetzt. Im saarländischen St. Ingbert schickte Andrea Gutmann vier ihrer Fahrer vom Freiburger Pilsner Merida Team in den Kategorien Jugend U 17, Junioren U 19, Elite U 23 und Elite-Herren in die Rennen. Und das auch noch mit Erfolg. Am Ende belegten die Hochschwarzwälder zwei zweite und einen fünften Rang.

Besonders erfreulich sicherlich die klasse Platzierung des 22-jährigen Heiko Hog. Auf dem Cross-Country-Kurs, der im kommenden Jahr Austragungsort für die deutsche Meisterschaft ist, musste sich der Breitnauer nur Harald Funke (Team Hase) geschlagen geben. Entsprechend zufrieden war Hog: "Das war gut. Allerdings hätte ich lieber gewonnen, schließlich habe ich das Feld drei Runden lang dominiert." Trotz einer gerade überwundenen Erkältung, die Jakob Niemeyer (U 19) zu einer einwöchigen Pause zwang, sicherte sich der 17-jähriige Offenburger Rang zwei. Aus einer dreiköpfigen Verfolgergruppe heraus schloss er auf den führenden Benedikt Fritz auf, der dann aber eine Sekunde Vorsprung über die Ziellinie rettete. "Ich bin sehr glücklich, mit diesem Rennen 18 Weltranglistenpunkte mitnehmen zu können", sagte Niemeyer.
In der U 23 belegte der Breitnauer Simon Gutmann, dicht hinter Felix Klausmann (Hausach), den fünften Rang. "Nach einer harten Trainingswoche habe ich mich in den ersten Runden schwer getan. Die Strecke hat auf jeden Fall mega Spaß gemacht."
Bei seinem Start in der Bundesliganachwuchssichtung schied der 16-jährige Perspektivfahrer Sören Schneider aus Rheinfelden im zweiten Teil, dem Cross-Country-Kurs, wegen technischer Probleme aus.

Zeitgleich starteten im schweizerischen Gränichen beim hochklassig besetzten UCI-Rennen mit HC-Status der Leonberger Florian Reichle (U 23) und der Grafenberger Luca Girke (UCI Junior Series). Reichle belegte am Ende den 32. Rang. Girke überfuhr als 43. die Ziellinie."Ich bin die erste Runde sehr schnell angegangen und von Platz 56 auf 36 vorgestoßen."Das allerdings kostete zu viel Kraft, sodass er in den Folgerunden wieder zurückfiel. In den beiden Schlussrunden konnte der Grafenberger allerdings noch zwölf Fahrer hinter sich lassen. "Das war für mich im Gesamtresultat aber nicht ganz zufriedenstellend." 

 

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